Norddeutscher magischer Realismus: „Altendeich“ von Helmut van Züren am 01. März um 17.00 Uhr in der Thomaskirche

Idyllisch liegt das kleine Warfendorf Altendeich vor der rauen Kulisse der Nordsee. Doch der Schein trügt: Hinter dem Deich ist das Leben so unbarmherzig wie das stürmische Klima. Die Bewohner kämpfen mit Entbehrungen, harter Arbeit – und einer unheilvollen Serie von rätselhaften Unglücksfällen. Sind diese Ereignisse bloßer Zufall oder eine Folge uralter Verwünschungen? Im Zentrum der Gerüchte steht die geheimnisvolle Kattenfreterske, eine kauzige Außenseiterin, von der man sagt, sie stehe mit dunklen Mächten im Bunde. Doch als auch sie den mysteriösen Vorfällen zum Opfer fällt, droht Altendeich eine Katastrophe, die alles übertrifft, was die Dorfgemeinschaft bisher erlebt hat. Ein Roman über das Leben in den friesischen Warfendörfern, gleichzeitig eine ethnografisch-literarische Erkundung der norddeutschen Küstenregion im frühen20. Jahrhundert mit ihrem alten Aberglauben, ihrer Mundart und Mentalität. Das Buch ist eine beeindruckende Reise in einen vergessenen Mikrokosmos und dessen Transformation in die Moderne. Helmut van Züren gelingt dabei das Meisterstück, einen norddeutschen „magischen Realismus“ zu schaffen. 

Über den Autor: Helmut van Züren wurde 1954 in Ostfriesland geboren. Er studierte Germanistik und Volkswirtschaft und arbeitete viele Jahre im Schuldienst. Er ist Herausgeber und Autor mehrerer Lehrwerke. Er lebt mit seiner Familie in Ostfriesland. Musikalische Intermezzi von Dörte Lehmann, Akkordeon. Dörte Lehmann betreibt ein Atelier in der Kunstscheune in Pilsum. 
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten.
Sonntag, 1. März 2026. Beginn: 17.00 Uhr
Thomaskirche Neuengroden Grothstraße 8, 26386 Wilhelmshaven

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